Mallorca 2018

von Christine Berninger

Mal wieder ein tolles Erlebnis

Mallorca 2018 stand unter dem Motto "Alles kann - nichts muss" und so starteten wir mit 8 Personen auf die Sonneninsel.

Direkt nach dem Bezug der Zimmer ging es zum Radverleih um die reservierten Räder abzuholen und am Nachmittag zu einer gemütlichen Runde zum "Einrollen" zu starten. Das ursprüngliche Ziel Llucmajor war schnell erreicht, sodass wir uns noch den Ausflug nach Randa mit herrlichem Ausblick auf die Insel gönnten.

 

Beim Abendessen wurden bereits Pläne für den kommenden Tag geschmiedet.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir in Richtung "Orient" aufgebrochen. Den auf der Strecke liegenden Col de Honour haben wir Dank regelmäßigem Training problemlos überwunden (gut, eine Teilnehmerhin mit elektronischer Unterstützung - dafür musste sie bergab und auf der Geraden deutlich mehr Leistung auf die Pedale bringen)

Ganz wie im richtigen Leben - alles hat zwei Seiten

Am nächsten Etappenziel, die "große" Enttäuschung... der Schokokuchen, das eigentliche "Tagesziel" war bis auf ein Stück ausverkauft!
Dies tat der guten Laune keinen Abbruch, denn schließlich gab es leckere Alternativen. Auf dem Rückweg ins Hotel hatten wir dann mehrfach die verbleibenden 10 km in Angriff genommen :-)

Für den nächsten Tag bildeten sich dann 2 Gruppen, da sich nicht alle die Berge des Tramuntana Gebirges erneut antun wollten - so wurden wir auch dem Motto gerecht.

Die eine Gruppe genoss bei einem Spaziergang am Strand "Sonne und Meer", die andere saß im Sattel und auf abwechslungsreicher Strecke wurde das Ziel Valdemossa erreicht.

 

Der Rückweg war aufgrund des Gegenwindes doch etwas anstrengender als der Höhenverlauf es vermuten lässt.

Mittwoch - der obligatorische Ruhetag und der Wettergott spielte mit, denn es war nicht nur sehr windig, es gab auch den ein oder anderen Schauer.
Nach der Shopping Tour und Abendessen ging es in den Bierkönig, schließlich spielten die Bayern und wir hatten motivierte Fans unter uns.

Donnerstag - der Tag der Herausforderung - für zwei der Teilnehmer. Jörg und Bernhard wollten sich an den Puig Major wagen. Mit etwas Anspannung starteten sie unter der Führung von Christine und Eric am frühen Morgen in Richtung der Berge. Nachdem sie den Col de Soller überwunden und sich in Soller gestärkt hatten (Snickers) ging es dann an den Puig, wie er untern den Radlern bekannt ist.

Das Schild zu Beginn des Anstieges mit dem Hinweis 13,5 km mit 6,4 % Steigung, empfiehlt sich die Kräfte einzuteilen.
So wurden schnell aus der 4er Gruppe, zwei 2er Gruppen. Christine und Eric waren dann auch bald außer Sichtweite. Die beiden Jungs ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nahmen schön gleichmäßig eine Kehre nach der anderen, bis sie dann mit doch kürzerer "Verspätung" als erwartet am Gipfel ankamen.
Geschafft, aber auch etwas stolz, ließen wir den Erfolg per Foto dokumentieren.

 

Weiter ging es dann zum Kloster Lluc zur wohlverdienten Pause und dem Wissen, dass die meisten Höhenmeter für den Tag überwunden waren.

Der Rückweg wurde dann problemlos bewältigt und die letzten Kilometer ließen im Windschatten einer weiteren Gruppe die Durchschnittsgeschwindigkeit noch einmal ansteigen.
Nach über 6 Stunden im Sattel erreichten wir wieder unser Hotel und freuten uns auf das gemeinsame Abendessen.

Freitag früh, leichter Regen - so entschieden wir uns spontan unter der Leitung von Christine eine Runde Stretching zu absolvieren. Am Nachmittag hellte es auf, sodass wir um 13 Uhr wieder auf dem Sattel waren.

Unter der Begleitung von Michael, fuhren Marina, Michaela und Nicole eine Runde entlang der Küste, während die restlichen 4 zu einer Kaffeefahrt aufbrachen. Sie wollten den Schokokuchen in Orient testen, der bereits am Montag ins Auge gestochen war. Um etwas Abwechslung zu bekommen, wurde der Berg diesmal von der anderen Seite angefahren (Alaro).

Der Samstag war dann leider total verregnet und so nutzten wir den Vormittag für etwas Indoor Sport und den Nachmittag verbrachten wir in lockerer Runde.
So entspannt konnten wir dann zu unserer Abschlussparty im Megapark aufbrechen. Ein unvergesslicher Abend mit jeder Menge Spaß und guter Laune, der erst in den frühen Morgenstunden endete.

Sonntag hieß es dann leider wieder - Rückreise. Mit leichten Turbulenzen und bei einigen mit etwas mehr Anspannung, kamen wir dann doch alle wieder gut in Frankfurt an.

Alle waren sich einig - diese schöne Woche ging viel zu schnell zu Ende und wenn es 2019 wieder heißt "Berninger Coaching goes Mallorca" sind wir wieder mit am Start.

P.S. Je mehr Teilnehmer sich finden, desto individueller können wir die Gruppen gestalten und die Touren planen. Auch eine E-Bike Gruppe möchten wir ins Auge fassen.

Vielen Dank lieber Bernhard für die "Berichterstattung" :-)

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